Vergesellschaftung von Farbmäusen
Vergesellschaftung von Mäuseweibchen
Zu erstmal sollte man wissen, dass die Vergesellschaftung von Mäuseweibchen in der Regel nicht schwer ist. Jungtiere lassen sich zu erwachsenen Tiere immer einfacher hinzuvergesellschaften. Das Gerücht, dass Mäuseweibchen sich totbeißen, wenn ein Neues hinzukommt, ist nicht haltbar. Dieses Gerücht haben diverse "Zoofachhändler" in die Welt gesetzt.
Eine Vergesellschaftung sollte folgendermaßen ablaufen:
Man nimmt z.B. ein 60er Aquarium, eine große Transportbox, einen kleinen Käfig oder aber die hauseigene Badewanne. Egal was, es sollte auf jeden Fall nicht nach einer der zu vergesellschaftenden Parteien riechen. Man tut etwas Streu rein und sonst nichts. Nun setzt man - vielleicht mit etwas Hilfe - die Mäuse zeitgleich hinein. Meistens beschnüffeln die Parteien sich gegenseitig. Vielleicht quiekt hier und da mal eine Maus, aber das ist normal. Auch kleine Rangeleien kann es geben. Diese sehen meist schlimmer aus, als sie eigentlich sind und solange niemand verletzt ist, müssen die Mäuse auf jeden Fall zusammenbleiben.
Man kann die Mäuse ruhig etwa 24 Stunden in diesem Aquarium sitzen lassen. Man sollte sie aber trotzdem weiterhin beobachten. Auch dann, wenn es ruhig scheint. Natürlich muss man dann Futter in Aqua streuen. Keine Futterschüssel reinstellen, sondern einfach nur Futter ausstreuen. Eine Wasserflasche oder ein Stück Gurke sollte ebenfalls gereicht werden, damit die Mäuse auch was zu Trinken haben.
Sollte alles ruhig verlaufen, wie in den meisten Fällen, können die Mäuse dann alle zusammen in den frisch gereinigten Käfig gesetzt werden. Dort muss alles saubergemacht worden sein. Im Käfig sollte nur frisches Streu sein und sonst nichts (Futter und Wasser natürlich auch). Nach weiteren 24 Stunden kann man dann mit dem Einrichten beginnen. Jeden Tag ein Stück Einrichtung. Das Laufrad kommt zuletzt.
Kommt es zu Rangeleien, geht man einfach wieder einen Schritt zurück.
Vergesellschaftung von Mäuseböckchen
Böcke müssen zunächst kastriert werden. Unkastrierte Böcke kann man nicht dauerhaft zusammen halten, da sie sich sonst totbeißen. Und Vergesellschaften geht schon gar nicht.
Autorin Anna Jedamczyk
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